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Herbstversammlung-Fortsetzung

 

Von einem im Ablauf „normalen“ aber keinesfalls ruhigen Vereinsjahr zeugten die Berichte der einzelnen Gremien. So hatten sowohl die Kinder- und Jugend, als auch die Aktivengruppe einige Auftritte zu meistern, gleichfalls viel hatten die Vertreter der Schnoizer und der Trommlergruppe zu berichten.

Besonders erfreulich ist die zahlreiche Teilnahme aller an den Festen im Jahresablauf, wobei das Gaufest in Bad Feilnbach im vergangenen Juli besonders hervorsticht. Aber auch der Arbeitseinsatz und das Engagement vieler Einzelner z.B. beim jährlichen Stadlfest, beim Bürgerfest und dergleichen konnte der Vorstand lobend herausheben.

Die Bandbreite des Vereins ist vielseitig. Nicht nur das traditionelle Plattln und Tanzen gehört dazu, auch Aktivitäten wie Ausflüge der einzelnen Gruppen, die Teilnahme an Seminaren, verschiedene Nähkurse sowie die Präsentation des Vereins in Form von Infoständen z.B. beim Neubürgerempfang sind von Bedeutung.

Auch hat der Verein im vergangenen Jahr einiges in neues Werbematerial investiert. Dafür wurde ein eigener Arbeitskreis gebildet, der sich verstärkt diesem Thema annimmt. U.a. wurde der Schaukasten bei der ehemaligen St. Anna Apotheke an der Bahnhofstraße neu gestaltet und präsentiert den Verein den vorbeigehenden Passanten.

Im Anschluss stand die Besetzung des Vereinsausschusses für die nächsten zwei Jahre auf der Tagesordnung.

Weiter geführt wird der Verein vom bisherigen 1. Vorstand Christian Staudinger mit seinem Vertreter Johann Seidl jun. Auch die Posten des Kassiers mit Herbert Klinghuber und der Schriftführerin Christine Paukert bleiben unverändert.

Nachdem 1. Jugendleiterin Christine Zehetmair nach 10jähriger Tätigkeit ihr Amt freigibt, geht damit auch eine kleine Ära zu Ende. Sie hinterlässt ihrem Nachfolger Stefan Staudinger und dessen neuem 2. Jugendleiter Florian Podhorny mit einer starken Gruppe bestehend aus 10 Buam und 10 Dirndln sowie einer stabil aufgestellten Kindergruppe einen guten Boden für die Zukunft.

Einstimmig wurden auch die weiteren Ausschussmitglieder von der Versammlung gewählt.

1. Vorplattler bleibt weiterhin Florian Zehetmair, ihm zur Seite steht in Zukunft als 2. Vorplattler Sebastian Voit jun.

Als 1. Dirndlvertreterin bleibt Andrea Zehetmair im Amt, als ihre Stellvertreterin ist Marie Hutter neu im Ausschuss vertreten.

1. und 2. Fähnrich bleiben in gewohnter Weise Toni Dörfl und Andreas Redl. Die Revisoren bilden Franz Fuchs und Manuel Wagner. Maria Unterlinner ist nach wie vor Trachtenwartin, Christian Rothmeier Sprecher für die Schnoizer und Chrisitan Seidl Vertreter der Trommlergruppe.

Das Vereinsinventar verwaltet Rosalie Redl, Vertreter und Ansprechpartner fürs Vereinsheim bleibt Franz Sigl und Hannelore Nagl verwaltet als Kassiererin die Vereinsheimkasse.

Mit Manfred Halder als Ehrenkassier ist der Ausschuss komplett.

Als Wahlleiter amtierte 1. Bürgermeister Peter Kloo. Er danke dem Verein für sein Mitwirken und seine Präsenz im Namen der Stadt Kolbermoor und wünschte dem neu gewählten Ausschuss eine glückliche Hand für die nächsten Jahre mit den Worten „machts weiter so, bleibts so aktiv und engagiert dann brauchen wir uns um den Fortbestand des Vereins keine Sorgen zu machen“.

Das letzte Wort blieb dem Vorstand vorbehalten. „Stillstand ist Rückschritt“ so hatte er zu Beginn die Versammlung eingeleitet. Dass dies für die Immergrünen nicht zutrifft, zeigt die Vielseitigkeit im Vereinsleben. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung und Mithilfe. Das 125jährige Vereinsjubiläum, das am 28. April mit einem Gottesdienst, Totenandacht sowie einem Festabend im Mareis-Saal gefeiert wird, wirft seine Schatten voraus und bildet den Höhepunkt im kommenden Trachtenjahr.

Aber auch die Planungen für den Schäfflertanz 2019 sind in vollem Gang. Mit Rudi Eder wurde ein neuer Organisator gefunden und die ersten Besprechungen sind bereits in den folgenden Tagen.

Ein Zitat von 1. Gauvorstand Peter Eicher, das da heißt

„Fortschrittlich denken, mit der Zeit gehen, heißt nicht zugleich, sich von Überliefertem, Althergebrachtem und der Geschichte zu trennen, sondern mit den Zeugnissen der Vergangenheit die Zukunft gestalten. Denn Brauchtum und Tradition mit all seiner Vielfallt und Sitten zu leben und zugleich offen für Neues im Rahmen unserer Aufgaben zu bleiben sind keine Gegensätze, sondern verbinden.“

bildete den Abschluss des Berichts des 1. Vorstands.